How Not to Die: ein Buch, das meinen Teller revolutioniert hat

How Not to Die - Michael Greger. Eine Leseempfehlung.

How Not to Die von Michael Greger: Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, blicke ich ganz anders auf meinen Teller. Ich weiß jetzt, wie sich Brokkoli, Apferl, Schnitzerl, oder Milchhäubchen auf meine Gesundheit auswirken können. Manche Lebensmittel habe ich restlos aus der Küche verbannt. Andere durften ihren Einzug in unseren täglichen Speiseplan feiern. Die positiven Auswirkungen waren bald sicht- und fühlbar.

Egal ob Alles-Esser, Vegetarier, Veganer, Flexitarier, oder was es sonst noch so am Diät-Horizont gibt: Von dieser geballten Ladung Gesundheitswissen, das sich hinter dem (typisch amerikanisch) reißerischen Titel versteckt, wird Jeder profitieren!

Michael Greger bringt wissenschaftliche Facts in einen humorvollen Kontext und das Schöne dabei ist: Dieses Buch ist kein Diät-Ratgeber, es schreibt nichts vor, es verbietet nichts!

How Not to Die punktet mit einer riesigen Menge an Informationen: Wie man schon in jungen Jahren den Körper vor späteren Erkrankungen schützen kann und welche Lebensmittel für die Gesundheit Gold wert sind. Jede Aussage, die Greger in diesem Buch trifft, untermauert er mit wissenschaftlichen Arbeiten. Die Studien, die er zitiert, sind alle im Anhang angeführt.

 

Seitdem ich How Not to Die gelesen habe:

  • Kombiniere ich manche Lebensmittel ganz bewusst: zum Beispiel Kohlgemüse mit gemahlenem Senf und Kurkuma mit schwarzem Pfeffer.
  • Lasse ich öfters die Schale dran.
  • Schmeiße ich mit Leinsamen regelrecht um mich.
  • Mag ich Kohl.
  • Hat mein Frühstück ein wichtiges Upgrade erhalten. Ich mische mir jetzt immer einen ultimativen Gesundheitsbooster zusammen. Ganz super kann man das auch über MyMuesli machen. Einziges Problem: die Boxen kann man nicht wieder befüllen lassen und mit der Zeit sammelt sich dann einiges an Verpackungsmüll.
  • Esse ich immer noch die gleichen Naschereien wie vorher. Aber der Gusto kommt deutlich seltener auf.

 

Gesund im Büro - BioKistl und How Not to Die
How Not to Die hat definitiv Farbe in meine Mittagspause gebracht 😉

 

Tipps aus How Not to Die

 

Every time you put something in your mouth, it’s a lost opportunity to put something even healthier in there.

Diese Aussage hat meinen Teller definitiv abwechslungsreicher gemacht. Ich habe mir zum Beispiel schwarzen Sesam, Kürbiskerne und Hefeflocken gekauft, die ich jetzt dekorativ über Hauptspeisen streue. Damit gewinnt das Essen nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich gleich ein paar Sternchen mehr.

Leinsamen mahle ich mit einer Handmühle, die immer am Esstisch steht, grundsätzlich über alles Essbare. Einerseits, weil die Mühle supercool ist, andererseits, weil Leinsamen gerieben sein müssen, damit wir von ihren wertvollen Eigenschaften profitieren können.

 

Think of it as having 2.000 $ in your daily caloric bank. How do you want to spend it?

Nachdem ich das Buch durchgelesen hatte, ist bei mir immer seltener der Süßigkeiten-Wahnsinn ausgebrochen. Ich bin da jetzt ziemlich pragmatisch: Süßigkeiten und Fast Food sind leere Lebensmittel, die den Körper unnötig belasten und dauerhaften Schaden zufügen können. (Wobei die Situation schon ganz anders aussieht, wenn ich eine offene Kekspackung wittere. Aber das sind Ausrutscher 😎 ) Im Buch wird erklärt, wie sich ungesunde Produkte und Fast Food langzeitig auswirken. Und umgekehrt wird noch viel mehr Fokus daraufgelegt, über die präventive Wirkung von tatsächlichen „Lebens-Mitteln“ aufzuklären. Mit dem Wissen, das man sich durch dieses Buch angeeignet hat, fällt es nicht mehr schwer, statt dem Junk-Food zum Apfel zu greifen.

 

You should eat more fruits and vegetables as if your life depended on it, because maybe it does.

Nach der Arbeit gibt es jetzt öfters mal eine erfrischende Portion von geschnittenem Obst. Meistens noch upgegraded mit Beeren (momentan zwar aus dem Tiefkühlfach, aber erwärmt und dann über das restliche Obst gegossen – pipifein!) und Nüssen.

Und nur, um das nochmal klarzustellen: Das Buch kritisiert keinesfalls das Sonntags-Croissant oder den Kuchen am Nachmittag! Es zeigt nur auf, wie wichtig es ist, auch noch eine große Portion Obst und Gemüse dazuzustellen. Meist reduziert sich dadurch dann sowieso der Heißhunger auf etwas Süßes.

 

Here’s a simple rule: Include vegetables in everything, and the more, the better.

Im Grunde genommen ist das Buch ein Liebesbrief an Gemüse. Und wenn man erst mal gelesen hat, wie Gemüse und Obst im Körper wirken, kann man es selbst bald aus keiner Mahlzeit mehr wegdenken.

 

Wir haben in unserem Wohnzimmer ein Bücherregal, auf das es nur meine All-time-Favorites schaffen. Alle anderen Bücher müssen ihr Dasein leider in einer weniger beachteten Ecke fristen. How Not to Die hat auf diesem Regal sofort nach dem Lesen seinen fixen Platz gefunden. Gleich neben Pu der Bär. Und das will was heißen. ❤️

 

 

One Reply to “How Not to Die: ein Buch, das meinen Teller revolutioniert hat”

  1. […] von Speck, Milchprodukten, Süßigkeiten oder Wurst – im Hinblick auf Umwelt, Ethik und Gesundheit – auch deren übermäßigen Konsum? Oder entscheide ich mich mit besserem Gewissen für ein […]

Kommentar verfassen